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Wenn die Bundesregierung sich bei Entscheidungen auf Studien stützt einer Ideologie folgen

Schon der erste Tropfen Alkohol soll schädlich sein. Selbst 0,3 Liter Bier am Tag ein Risiko. Am besten gleich null Promille. Das predigen WHO und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung inzwischen allen Ernstes. Klingt wie ein schlechter Witz, ist aber offizielle Linie. Als jemand, der sein Geld mit Getränken verdient, hätte ich das einfach abnicken können. Stattdessen habe ich mir angeschaut, worauf diese Empfehlung eigentlich beruht. Und die Geschichte dahinter ist ein absolutes Absurdum.

Diese Grenzwerte basieren nicht auf breiter, ausgewogener Evidenz, sondern auf Berechnungen einer kanadischen Organisation, deren federführende Autoren handfeste Interessenkonflikte haben. Drei der Hauptautoren dieser angeblich neutralen Studie werden von MOVENDI International finanziell unterstützt. Wer MOVENDI ist? Die internationale Vereinigung der Guttempler, eine über 100 Jahre alte Abstinenzbewegung, deren erklärtes Ziel die völlige Enthaltsamkeit von Alkohol ist. Eine globale Abstinenz-Lobby finanziert also genau die Studien, die der WHO als Hauptbeleg dienen.

Und Deutschland? Die DGE und damit quasi die deutsche Regierung schließt sich diesen aktivistisch gesteuerten Empfehlungen blind an und stülpt sie völlig ungeprüft 83 Millionen Bürgern über. Das Ergebnis ist ein pauschaler Grenzwert von 13 Gramm pro Tag. Für die 75-jährige Diabetikerin genauso wie für den 25-jährigen Leistungssportler. Das Beste daran: Dieselbe Menge, die die DGE in Deutschland als riskant einstuft, gilt in Kanada offiziell als Low Risk. Selbst das Herkunftsland widerspricht den deutschen Zahlen.

Was die echte Wissenschaft zum moderaten Konsum wirklich sagt, von der American Heart Association bis zur UK Biobank, zeige ich euch in meinem neuen Video. Mir geht es nicht darum, Alkohol schönzureden. Mir geht es um etwas anderes. Vertraut der Evidenz, nicht der Ideologie.

Deep Dive

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